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Einführung - mobiles Internet via UMTS leicht gemacht |
Einleitung mobiles Internet | Diese kleine Einleitung richtet sich besonders an alle Neulinge, die in die mobile Welt des Internets einsteigen möchten. Grundsätzlich ist der Start mit der mobilen Technik kinderleicht gestaltaltet, daher eignen sich heutzutage fast alle gängigen UMTS Karten und Sticks für Einsteiger mit wenig Computerkenntnissen. In der Regel sind alle benötigten Daten sowie eine Step-to-Step Anleitung bereits in der jeweiligen Hardware integriert, sodass man nur noch einstecken, starten und Verbinden muss- schon ist man online. Doch zuvor muss man einen passenden Tarif und die Hardware wählen. |
1. Surfverhalten analysieren | Zunächst einmal sollten Sie Ihre Gewohnheiten über die Internet-Nutzung sowie den Zweck für einen benötigten mobilen Internetanschluss analysieren. Laden Sie viel Musik oder Videos aus dem Netz auf Ihren Computer (Hierzu zählt auch die Nutzung von MySpace, YouTube, MyVideo etc..), und wollen Sie dies auch unterwegs über einen UMTS Tarif tun? Hierfür sollte man einen UMTS Flatrate Tarif buchen, da sämtliches Herunterladen oder das betrachten eines Videos, etc. viel Traffic verursacht. Bei fast allen Datentarifen bezahlt man heute pro angefallenes Traffic und nicht mehr wie früher üblich per Zeit. Besitzt man also einen Tarif mit einem monatlichen Inklusivvolumen von 300 MB, kann man sich solange im Internet ohne Folgekosten bewegen, bis diese aufgebraucht sind. Ausnahme: spezielle Zeittarife wie Vodafone Websession, T-Mobile web'n'walk Time 300 und div. anderen Tarife die als Zeittarif vermarktet werden, denn hier wird das mobile Internet wie früher pro Minute abgerechnet. |
Nutzerprofil | Surfverhalten | Datentarif Empfehlung | | wenig Nutzer | E-Mails ohne Anhang lesen und senden, Online-Banking, Instant-Messaging wie ICQ, Jabber sowie Chats, etc. | Prepaid Datentarif mit Abrechnung pro MB
| | Gelegenheitssurfer | E-Mails lesen und senden mit Anhängen, surfen im Internet, kleinere Daten verschicken, | 300 MB Volumentarif | | Intensivnutzer | E-Mails lesen und versenden, regelmäßiges surfen im WWW per Browser, Nutzung von Videoportalen wie YouTube o.ä | UMTS Flatrate Tarif mit HSDPA/ HSUPA |
Tipp von der Redation: Lieber eine Nummer größer! Es mag schon sein, dass primär bei einer UMTS Flatrate mehr kosten monatlich entstehen, als wie bei einem kleinen Volumen oder Prepaid Datentarif. Jedoch sind in der heutigen DSL-Zeit fast alle Internetseiten so optimiert, dass anfallender Traffic für den Endkunden eher zur Nebensache geworden ist. Durch ein paar Seitenaufrufe können im Handumdrehen 100 MB und mehr verbraucht sein, und meistens sind die Folgekosten dann teurer als wie bei einer UMTS Flatrate. Falls Sie wirklich einen Prepaid oder Volumentarif möchten, vergewissern Sie sich bitte mit Hilfe von sog. "Network-Monitoring-Tools", dass in der Praxis nicht mehr Traffic wie geplant- zu Ihrem eigenen Schutz entsteht. |
2. Passenden Tarif bestellen -Geschwindigkeiten beachten
| Hat man sein Surfverhalten analysiert, sollte man sich bei der Entscheidung für einen Datentarif nicht nur auf die Preishöhe forcieren, den die Übertragunstechniken (HSDPA, HSUPA, UMTS, EDGE, GPRS) zeigen an, wie schnell man sich im mobilen Internet bewegen kann. Während man HSDPA und HSUPA mit einem DSL4000 Anschluss vergleichen kann (32x schneller als ISDN), sind UMTS und EDGE nur 4-6x schneller als ein gewöhnlicher ISDN-Anschluss und eignen sich für Web 2.0 Anwendungen wie YouTube, das Downloaden von mp3's, etc. eher weniger. |
 3. richtiges Modem auswählen | Neben den praktischen UMTS Sticks, eignen sich für den mobilen Betrieb mit einem Notebook auch sog. UMTS Karten. Letztendlich ist es Geschmackssache, für welche Art von Modem man sich entscheidet. Wichtig ist nur, dass die vom Provider unterstützte maximale Geschwindigkeiten(z.B. HSDPA und HSUPA) vom Modem auch unterstützt werden. VS. 
Tipp von der Redation:UMTS Karten sind für den mobilen Einsatz an Notebooks robuster, da diese zum Großteil im Gerät selber verschwinden. Somit stellt sich eine vermindernde Abriss-Gefahr gegenüber USB-Sticks dar. Allerdings können USB-Sticks auch an "normalen" Computern, gegenüber einer UMTS / PCMCIA Karte angeschlossen werden. Des weiteren haben die gängigsten UMTS-Karten eine Anschlussmöglichkeit für eine externe Richtantenne, wodurch sich der Empfang um ein vielfaches verbessert. |
4.auspacken, anschließen und los geht's!
| Keine Angst vor der Installation von Ihrem mobilen Internetanschluss! Alle momentan erhältlichen Modems installieren sich entweder selbst, oder Sie werden durch einen Installationsassistenten geführt, der Ihnen Step-to-Step alle Schritte genau erklärt, dass so gut wie keine Computerkenntnisse für die Installation erforderlich sind. Sollten dennoch Probleme auftreten, hilft Ihnen Ihr Provider sicherlich gerne weiter.
Fotos: T-Mobile, Vodafone |
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